Das war der Ray Talk 2018

Ray Talk Bild 1Wer das hier gerade liest, folgt uns mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auf unseren Social Media-Kanälen und hat in den letzten Tagen häufiger mal etwas zum „Ray Talk“ gelesen und wird sich eventuell gefragt haben, was dies für ein Event ist.

Für alle, die nicht am 08. November bei uns in der Tumblingerstraße beim Ray Talk waren, wollen wir in dieser Story erläutern, was der Ray Talk ist. Für uns ist er mehr als irgendein Event. Er steht für einige unserer Kernwerte.

Zuhören. Kern und Essenz unserer Arbeit ist zuhören. Nur so erschafft man digitale Produkte, die wirklich Relevanz haben. Indem wir genau herausfinden, was unser Kunde will. Und was seine Nutzer- und Zielgruppe wirklich will.

Demut. Ehrlich sein. Auch mal sagen können, wenn etwas nicht funktioniert hat und kritisch hinterfragen, wo und wie die Fehler entstanden sind. Dieses kostbare Wissen teilen, anstatt es beschämt in der Schublade verschwinden zu lassen. Fehler als Teil des Prozesses schätzen.

Nach vorne schauen. Wir arbeiten alle in einer Branche, die sich so schnell weiterentwickelt, dass einem schon mal ganz schwindelig wird. Die meisten von uns stehen vor der Herausforderung, mit Firmenstrukturen, die einst mit einem völlig anderen Kern und Zweck entstanden sind, plötzlich auf die Geschwindigkeit zu kommen, die unsere Zeit verlangt. Das ist schwer. Und funktioniert nur mit konsequent nach vorne gerichtetem, positivem Denken und Handeln.

Diese Kernwerte haben dazu geführt, dass wir bei Ray Sono vor 14 Jahren zum ersten Mal Kunden zu unserem Ray Talk eingeladen haben. Wir wollten dieses kostbare Wissen unserer Kunden auf eine Plattform heben, bei der begeisterte digitale Menschen einander zuhören, lernen und voneinander profitieren können.

Es geht beim Ray Talk nicht um Ray Sono oder um Sales-Präsentationen, das wäre nicht unser Stil. Es geht um eine Community, die ehrlich und selbstkritisch über unsere digitale Zukunft spricht. In diesem Jahr war das Thema: „Design Thinking. Agile Doing. What’s next?“

Ray Talk BiId 2Was kommt als Nächstes? Was ist der richtige Weg, der mich zum Erfolg führt? Welche berechnete Route soll ich fahren? Sorry – darauf gibt es in den nächsten Zeilen keine Antwort.

Es gibt nicht DIE EINE Methode. Nicht DIE EINE Lösung und auch nicht die digitale Pille, die man ohne Nebenwirkungen schlucken kann. Wenn der Methodenkoffer auf die reale Welt trifft, steht man oft vor ungeahnten Komplexitäten. Jedoch möchten wir ein paar Tipps teilen. Die meisten sind bekannt. Wie wichtig sie nach wie vor sind, wurde uns gestern einmal mehr bewusst.

#1 Hört nicht auf zu spielen

Wenn wir unsere digitale Entwicklung zu verkopft und zu ernst angehen, verschließen wir uns unserem eigenen, kreativen Potenzial. Wie unser Referent aus dem Hause des bekanntesten Spielsteins der Welt uns ans Herz gelegt hat: spielt. Seid kreativ. Seid mutig. Probiert aus. Macht.

#2 Fragt – und zwar zur richtigen Zeit

Diese Erkenntnis hat sich wie ein roter Faden durch alle Vorträge und Gespräche gezogen: Man muss die Menschen, die man für sein Produkt begeistern will, fragen, was sie wollen. Was sie wirklich wollen. Mit empathischen Interviews, aufrichtigem Interesse, Beobachtungen und im Zweifel auch vor Ort. Wer wissen will, wie Altpapierhändler ticken, der muss eine Altpapierhalde besuchen. Nur eine der Geschichten des gestrigen Tages.

#3 Sprecht miteinander

Die besten Methodiken bringen einem nichts, wenn man im bunten Projektteam kein einheitliches Vokabular und Verständnis hat. Was genau ist unsere Definition des MVP’s bei diesem Thema? Welches Verständnis von Performance haben wir bei diesem und jenen KPI? Welche Sprache wollen wir sprechen? Und mit welchem Tool können wir auch bei Teammitgliedern, die über die ganze Welt verteilt sind, Transparenz und Zusammenarbeit schaffen? Gestrige Erkenntnis: Jira!

#4 Lasst die Buzzwords sein

Dieser Punkt zahlt unmittelbar auf den vorherigen ein. Lasst die Buzzwords sein! Sie führen im Zweifelsfall zu einer Zweiklassengesellschaft im Unternehmen. Buzzwords zahlen nicht auf den Erfolg des Produktes oder des Service ein, sondern im Zweifel nur auf das eigene Erscheinungsbild. Da muss man sich eben selbst challengen, um zu skalieren. 😉

#5 Macht doch einfach mal

Mal ehrlich: Wie viele Strategie-Slides haben Sie alle in Ihrer Schublade liegen? Und wie viel davon ist zur Realität geworden? Eben. Wieder zurück zu Punkt 1: Macht. Erst das Machen gibt die Macht. Erst wenn man einem digitalen Produkt die Chance gibt, organisch zu wachsen, sich anzupassen, sich im Leben zu beweisen, wird es richtig gut. Wenn also Punkt 2 erfolgt ist und ein tiefes Verständnis der Zielgruppe und deren Bedürfnisse vorliegt – loslegen!

Impressionen vom Ray Talk 2018

Ray Talk Willkommen

Ray Talk Thomas Helbing

Ray Talk Design Thinking

Ray Talk Gruppe

Ray Talk Vortrag

Ray Talk Bild

Ray Talk Kicker

Ray Talk Essen

Wir möchten uns bei allen, die den Ray Talk auch in diesem Jahr so besonders gemacht haben, bedanken!

Catharina Wollny, 12.11.2018

Ansprechpartner: Catharina Wollny
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